Ein Gipfel – zwei Namen
Von Lofer aus gesehen ist der Gipfel nicht sichtbar, er steht hinter dem vorgelagerten Breithorn, daher: Hinterhorn.
Von St. Ulrich am Pillersee aus gesehen ist der Gipfel der zentrale Punkt im Massiv des Loferer Steinbergs – also Mitterhorn.
Ganz gleich wie man ihn bezeichnet: Seine Besteigung belohnt mit einem herrlichen Ambiente und einer grandiosen Rundsicht.
Das Gr. Hinterhorn (2604 m)
Dieser Gipfel beeindruckt durch seine von allen Seiten bestechend regelmäßigen Pyramidenform, und ist gleichzeitig von der Hütte aus auch der am leichtesten erreichbare hohe Gipfel im Loferer Steinberg. Begeht man von der Hütte aus den Nuaracher Höhenweg, ist das Große Hinterhorn der erste von sechs (möglichen) Gipfeln auf der Tour.
Steckbrief der Tour
Ausgangspunkt: von-Schmidt-Zabierow-Hütte 1966m
Höhenmeter: 538
Wegnummern: 601, 612
Wegebeschaffenheit: Markiert, leichtester Steig auf den Gipfel, in der Querung der Breithorn Südostflanke teilweise etwas exponiert
Zeitaufwand: Aufstieg 2 Stunden, Abstieg 1,5 Stunden
Wegbeschreibung
Der wenige Minuten dauernde Abstieg von der Hütte zur Gr.Wehrgrube nach einem stärkenden Frühstück wird meist schon im Sonnenschein gemacht. Durch die bereits von der vollen Morgensonne beleuchtete Südostflanke des Breithorns führt der gut markierte Steig Nr. 601, dort und da leicht exponiert, in die Waidringer Nieder, die man nach ca. einer Stunde erreicht. Hier mündet der Zustieg über den Griesbachsteig vom nordwestseitig gelegenen Aschertal in den Aufstieg. Der Weg führt nun in südwestlicher Richtung weiter über den schwach ausgeprägten Nordostgrat und schließlich über die Ostflanke in einer weiteren Stunde zum Gipfel. Nach zwei Stunden Gehzeit ist das Ziel erreicht und man kann die grandiose Aussicht in südlicher Richtung zu den Hohen Tauern und in nördlicher Richtung zu den Berchtesgadener Alpen genießen.
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